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Presse:
Langenthaler Tagblatt, 9.7.1999
Neue Zürcher Zeitung NZZ, 29.10.1999
Langenthaler Tagblatt, 22.12.1999
Langenthaler Tagblatt, 22.1.2000
Berner Zeitung BZ, 24.1.2000
Langenthaler Tagblatt, 2.11.2000
Berner Zeitung BZ, 3.11.2000
Brückenbauer, 7.11.2000
Brückenbauer, 23.1.2001



Langenthaler Tagblatt, 9.7.1999, mgt

Erster Preis für Internetseite

Mit dem Entwurf einer Internetseite zum Motto «Die Zukunft gestalten» gewann der 18jährige Christoph Eggimann aus Langenthal einen brandneuen Computer sowie 400 Franken in bar. Insgesamt 24 653 Jugendliche aus der ganzen Schweiz beteiligten sich mit Eggimann zusammen am diesjährigen Raiffeisen-Jugendwettbewerb, bei dem erstmals auch Internet-Seiten gewertet wurden. Mit seiner Arbeit «Countnow» versuchte er, grundlegende Probleme der Menschheit, wie Bevölkerungswachstum, CO2-Ausstoss oder Abholzen von Tropenwäldern mit sogenannten Countern (Zählern) aufzuzeigen, wie Raiffeisenbank in einer Pressemitteilung ausführt.

Seinen Preis konnte Christoph Eggimann im Rahmen einer kleinen Feier bei der kürzlich eröffneten Raiffeisenbank Langenthal von Bankkleiter Martin Jeker und Geschäftsstellenleiter Daniel Schick entgegennehmen.







Neue Zürcher Zeitung, 29.10.1999, Dominik Landwehr

(...)
Erstaunliche Qualitäten haben auch andere Beiträge, die im Rahmen des internationalen Schülerwettbewerbs Thinkquest im und fürs Internet erarbeitet wurden: Mit «Count Now» 2 haben drei Gymnasiasten aus Langenthal den erfolgreichen Versuch unternommen, Zahlen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik anschaulich darzustellen. Viele der Werte verändern sich ständig: Fast unheimlich wird einem beim Beobachten des unaufhaltsamen CO2-Anstiegs. Teammitglied Christoph Eggimann wertet seine Erfahrungen mit dem Wettbewerb positiv: «Der Wettbewerb verlangte von uns viel Durchhaltewillen. Auch punkto Fremdsprache konnten wir viel profitieren, weil der Beitrag in englischer Sprache abgegeben werden musste.
(...)







Langenthaler Tagblatt, 22.12.1999, Hans Mathys

Internet-Freaks ausgezeichnet

Zwei junge Langenthaler gewinnen Preis für Statistik-Webseite

«Für uns bedeutet der Computer mehr als bloss ein Hobby», sind sich die 18-jährigen Langenthaler Christoph Eggimann und Matthias Geissbühler einig. Der Gewinn des Raiffeisen-Wettbewerbs und der 4. Rang beim Swiss Web Award mit Statistik-Webseite haben den Appetit nach noch mehr angeregt.

Zwei Kollegen, ein Hobby: der Computer. Die beiden 18-jährigen Gymnasiasten Christoph Eggimann und Matthias Geissbühler haben bei der intensiven und engagierten Ausübung ihres faszinierenden Hobbys 1999 schon sehr viel erreicht: Nach dem Sieg beim Raiffeisen-Wettbewerb schafften die beiden auch als selbstständige Webdesigner tätigen Jugendlichen den vierten Rang beim Swiss Web Award (wo sich über 100 Teams beteiligten) und eine Ehrenmeldung beim internationalen ThinkQuest-Wettbewerb.

Die beiden Langenthaler Gymnasiasten wollen sich nach diesen Erfolgen jetzt aber keineswegs auf den Lorbeeren ausruhen. Die Wettbewerbs-Auszeichnungen motivieren sie zu neuen Taten und regen ihren Appetit nach noch mehr an. So schmieden die zwei bereits wieder neue, gemeinsame Internet-Pläne - auch mit ihrer Firma «elzarts webdesign» (www. elzarts.ch)

«Die Zukunft mitgestalten»

«Die Zukunft mitgestalten», hiess das Motto des von Christoph Eggimann zusammen mit Matthias Geissbühler gewonnenen Raiffeisen-Internet-Jugend-Wettbewerbs. Dieses Motto ist für die beiden Langenthaler Computer-Freaks symptomatisch: Sie liefern - am Computer mit der grossen, weiten Welt verbunden - diverse Beiträge, diese Zukunft mitzugestalten. Dass sie dafür so ganz nebenbei erst noch wertvolle Preise einheimsen, macht die Sache nur noch spannender und knisternder.

Als Sieger des Swiss Web Awards 1999 liess sich ein Team aus dem Wallis feiern - ihr Thema: «Optical Illusions in 2D». Der zweite Preis ging ins Tessin für eine informative Webseite zum Thema «Schlaf». Die «haarigste» Webseite landete auf dem dritten Platz: «The Hair». Mit dem Beitrag «Countnow» erreichten die Langenthaler Gymnasiasten Christoph Eggimann und Matthias Geissbühler den guten vierten Rang.

Astronomie, Bevölkerung...

Die viele interessante Statistiken bietende Arbeit trug den 18-jährigen Langenthalern und ihrem Coach Markus Reist auch eine Ehrenmeldung beim internationalen ThinkQuest-Wettbewerb (www.thinkquest.org) für 12- bis 19-jährige Jugendliche ein. Dieser wird in der Schweiz vom Migros-Kulturprozent zusammen mit der Gesellschaft zur Förderung der schweizerischen Wirtschaft und der schweizerischen Fachstelle für Informationstechnologie im Bildungswesen betreut.

10 000 Surfer in zwei Monaten

Dass die Statistiken der Langenthaler Gymnasiasten auf eine äusserst grosse Resonanz stossen, beweisen die Besucherzahlen: Innert zweier Monate «surften» rund 10 000 Interessierte auf der Webseite «www.countnow.ch» und liessen sich in den Bereichen «Astronomie», «Bevölkerung», «Biologie», «Energie», «Jahr 2000», «Persönlich», «Produktion», «Schweiz» und «Verkehr» informieren. Das Pikante dabei: Die Zahlen - beispielsweise jene der Bevölkerung - verändern sich ständig. So kann jedermann auf dem Computer-Bildschirm sehen, wie diese Bevölkerung wächst ... und wächst - unterschiedlich schnell, je nach Kontinent.

Biorhythmus, Lebenserwartung

«Wir haben versucht, die riesige Zahlenflut anders darzustellen. Unser «Countnow»-Projekt soll verdeutlichen, wie die Werte steigen und fallen - wie langsam oder wie drastisch sich ein Gebiet entwickelt», erklären Christoph Eggimann und Matthias Geiss-bühler unisono. Neben den ständig ändernden, auf Hochrechnungen basierenden Zahlen haben die zwei Computer-Freaks zur Auflockerung auch noch spielerische Elemente eingebaut: Biorhythmus (Intellekt, Seele, Körper) und Lebenserwartung. Wetten, dass von den beiden motivierten Gymnasiasten schon bald wieder zu hören sein wird?







Langenthaler Tagblatt, 22.1.2000, Pascal Dietrich

Dreifuss zeichnet Geissbühler aus

Der Langenthaler Matthias Geissbühler gewinnt ersten Preis im Computer-Wettbewerb Der Langenthaler Gymnasiast Matthias Geissbühler hat zugeschlagen: Überraschend gewann er mit seiner Simulation eines virtuellen Windkanals im Computer-Camp den ersten Preis. Gestern hat Bundesrätin Ruth Dreifuss dem Computer-Fan in Bern gratuliert und die Auszeichnung überreicht.

«Ich hatte überhaupt nicht erwartet, das ich einen Preis gewinne und war deshalb komplett überrascht», schildert Matthias Geissbühler die Situation, als er von seinem Sieg erfuhr. Letzten Sommer hatte der Langenthaler an einem Computer-Camp teilgenommen. Diese Camps finden jeweils im Tessin statt und sind der Anwendung von Informatik gewidmet. Sie bieten Gymnasiasten und Berufsschülern die Möglichkeit, sich auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Rechnens zu entwickeln. Initiiert wurden die Computer-Camps vor sechs Jahren durch die Gruppe «Ingenieure für eine Schweiz von morgen» und das CSC (Centro Svizzero di Calcolo Scientifico).

Lob von Bundesrätin Dreifuss

«Nach der Anmeldung musste ich mit einer schriftlichen Präsentation erklären, was ich im Camp für ein Projekt verfolgen möchte», erklärt Geissbühler das Prozedere. Danach wurde der 18-jährige Gymnasiast als Teilnehmer eingeladen. Dies hat sich gelohnt. Mit seiner Simulation eines virtuellen Windkanals überzeugte der Computer-Freak die Jury und gewann den mit 4000 Franken dotierten ersten Preis. Insgesamt beteiligten sich in den letzten drei Jahren knapp 200 Jugendliche an dem Projekt-Wettbewerb.

Bundesrätin Dreifuss zeigte sich in ihrer Rede beeindruckt von den Arbeiten der Jugendlichen. Sie zeugten von einem souveränen Umgang mit neuen Technologien. «Unsere Lebens- und Arbeitswelt braucht kluge Köpfe wie Sie, die Ideen rasch und kreativ entwickeln oder in Produkte und Dienstleistungen umsetzen», lobte die Bundesrätin. Die Jugendlichen sollten aber auch Generalisten bleiben, die sich in einem wirtschaftlichen und sozialen Umfeld zurechfinden und effizient mit Energie und Rohstoffen umgehen könnten, mahnte Dreifuss.

Der Preis für die Arbeit im Computer-Camp ist nicht die erste Auszeichnung für Matthias Geissbühler. Zusammen mit seinem Schulkameraden Christoph Eggimann gewann er bereits den Internet-Wettbewerb der Raiffeisenbank. Die beiden Gymnasiasten erreichten zudem beim Swiss Web Award - dem Wettbewerb für die kreativsten Designer von Internetseiten - den guten vierten Rang.

«Im Bereich Mikrotechnik will ich auch später arbeiten», erklärt Matthias Geissbühler. Nach der Matura in anderthalb Jahren möchte er an der EPFL in Lausanne studieren. «Mikrotechnik und Elektroingenieur sind die Gebiete, die mich am meisten faszinieren.»







Berner Zeitung BZ, 24.1.2000, Bernhard Danis

Das Computer-Camp zahlte sich aus

Der Langenthaler Gymnasiast Matthias Geiss-bühler hat einen nationalen Forschungswettbewerb gewonnen. Den Preis von 4000 Franken überreichte ihm Bundesrätin Ruth Dreifuss höchstpersönlich.

«Ich war wahnsinnig nervös», gibt Matthias Geissbühler zu. Der 18-jährige Gymnasiast aus Langenthal hatte allen Grund. Er präsentierte letzten Freitag in Bern vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft und Politik sein Projekt eines virtuellen Windkanals, mit dem er den ersten Preis eines nationalen Computer-Camps gewonnen hatte. Mit Bildfolien und klugen Worten erklärte er seine Arbeit. Er sprach frei und baute gar einige witzige Stellen ein. Das lockerte die Stimmung, so dass offenbar Bunderätin Ruth Dreifuss ihre Rede abänderte und Geissbühler und dessen junge Firma persönlich erwähnte.

Von Ruth Dreifuss persönlich erhielt der Gymnasiast dann den Preis überreicht: 4000 Franken. «Die investiere ich wahrscheinlich mal für einen neuen Computer», lacht er. Ruth Dreifuss sei übrigens äusserst nett und spontan gewesen, findet Geissbühler. Die Bundesrätin lobte den sicheren Umgang der Camp-Jugendlichen mit den neuen Technologien - junge Menschen, die später einmal mit ihren Ideen und Arbeiten dem Forschungs- und Werkplatz Schweiz zu dienen vermöchten.

«Der Computer ist im Grunde genommen eine dumme Maschine, ein Sklave des Menschen», sagt Matthias Geissbühler. Deshalb ist für ihn auch klar, dass eigentlich jeder und jede ein solches Projekt realisieren könnten. «Ich bin also gar kein Wunderkind.» Trotzdem: ohne die Programmierung des Menschen funktioniert kein einziger dieser modernen «Arbeitssklaven». Genau das Programmieren wurde eine Passion des ehemaligen Sekundarschülers Geissbühler. Er machte sich einen Spass daraus, für seine Mitschüler Spiele zu programmieren. «Ich fand das viel spannender als das Spielen selbst», erinnert er sich.

Aus Jux-Idee wurde Firma

Im Sommer vor drei Jahren - im Schwimmbad - sprachen er und sein Schul- und Computerfreund Christoph Eggimann nur so aus Spass von der Gründung einer eigenen Firma. «Damals programmierten wir wie wild und experimentierten mit Namen», weiss Geissbühler noch. Die beiden liessen den Namen «elzarts.ch» als Adresse schützen und schalteten die eigene Homepage im Internet auf.

Mit ihrem Programmierwissen begannen sie mit Webdesign, also Homepages für andere zu entwerfen. Erste Aufträge kamen von Nachbarn und Verwandten. Bis heute haben die beiden Gymnasiasten Internet-Seiten für einen Garagisten, einen Übersetzer, eine Softwarefirma in Deutschland oder auch einen Einmann-Uhrenbetrieb in Langenthal entworfen und realisiert. Die Arbeiten dafür geschahen und geschehen noch heute auf dem elterlichen Computer zu Hause. Zeitlich vertrage sich dies mit dem Besuch des Gymnasiums in Langenthal, sagt Geissbühler. Doch er gibt zu, dass er für die Firmenaufträge viel Zeit an Wochenenden und nachts aufwendet. Doch mittlerweile können er und sein Freund mit ihren Arbeiten von «elzarts.ch» Geld verdienen.

Studium und Forschung Nach der Matur will Geissbühler an der ETH Lausanne Mikrotechnik studieren. «In Lausanne wegen dem Französisch», sagt er. Als Zusatzerwerb will er sich das Hobby Webdesign erhalten, obwohl sein Computerkollege an der Uni St. Gallen studieren will und sich die beiden dann kaum mehr persönlich treffen können. Später aber will Matthias Geissbühler vom Programmieren wegkommen: «Die Forschung in der Mikrotechnik oder in der Aerodynamik interessiert mich mehr.»







Langenthaler Tagblatt, 2.11.2000, Pascal Dietrich

Eggimann und Geissbühler siegen
Langenthaler Gymnasiasten gewinnen "Swiss Web Award"

Und wieder haben sie zugeschlagen: Die beiden 19-jährigen Langenthaler Gymnasiasten Christoph Eggimann und Matthias Geissbühler haben im Internet-Wettbewerb "Swiss Web Award» souverän den ersten Preis gewonnen.

Die Software-Firma Miracle ist zwar am Ende, aber bereits ist in Langenthal talentierter Programmier-Nachwuchs in Sicht: Die Gymnasiasten Christoh Eggimann und Matthias Geissbühler haben sich spezialisiert auf die Programmierung und Gestaltung von Internet-Seiten und damit bereits einige Erfolge verbuchen können. Vor einem Jahr erreichten sie beim Swiss Web Award gesamtschweizerisch den vierten Platz, gestern haben sie nun den Sieg davongetragen. "Wir haben sicher mit einem guten Resultat gerechnet, denn wir haben für das Projekt viel Zeit aufgewendet", berichtete Christoph Eggimann gestern Abend. Dass es aber gleich für die Goldmedaille reicht, hätte er nicht gedacht.

Gedankenaustausch

Der Preis "Swiss Web Award" zeichnet Jugendliche aus der Schweiz aus, die sich am internationalen Internet-Wettbewerb "ThinkQuest" beteiligten. "Der Wettbewerb soll Jugendliche auf der ganzen Welt dazu animieren, lehrreiche Internet-Seiten zu gestalten", erklärt Eggimann. Sehr wichtig sei dabei auch die internationale Zusammenarbeit und der Gedankenaustausch. So haben die beiden Langenthaler ihr Projekt gemeinsam mit der 17-jährigen Schülerin Tiana Lucie aus der Dominikanischen Republik verwirklicht. Gemeinsam gestalteten die drei Internet- und Computer-Freaks die Page "Start your engines!", welche die Funktionsweise von Verbrennungsmotoren erklärt. Das Thema ihres Projektes konnten die Jugendlichen frei wählen. "Vor einem Jahr machten wir die Seite
"countnow", auf der laufend die Zahl der Weltbevölkerung aufaddiert wurde, oder auf der man sich die eigene Lebenserwartung ausrechnen konnte", erzählt der 19-jährige Gymnasiast.

"Start your engines!"

Während dieses Projekt vor allem mit Statistik zu tun hatte, seien sie nun einen Schritt weiter gegangen. "Start your engines!" ist das Startsignal vor Motorsport-Rennen. Auf unserer Seite geht es um die Entwicklung und die Funktionsweise von Motoren und Maschinen, dabei behandeln wir sowohl den Benzinmotor wie auch die Dampfmaschine", führt Eggimann aus. Das Internet biete mit seinen Animationen sehr gute Möglichkeiten, zu veranschaulichen, wie ein Motor funktioniert.

Durch ein Such- und Chat-System von "ThinkQuest" habe man die Partnerschaft mit der Dominikanischen Schülerin gefunden. "Nach der Anmeldung hatten wir vier Monate Zeit, um das Projekt zu verwirklichen", erzählt Eggimann. Während des grössten Teils der Sommerferien habe er daran gearbeitet, ausserdem sei er für eine Woche am Gymer dispensiert worden, um die Sache abschliessen zu können.

Der erste Preis sei nun eine Bestätigung für ihren grossen Aufwand, sagen die beiden Langenthaler, die nach der Matur an der EPFL in Lausanne studieren wollen. "Das Niveau des Wettbewerbes war nicht schlecht, deshalb freuen wir uns über diese Auszeichnung." Nächstes jahr können sie wegen der Altersgouillotine von 19 Jahren nicht mehr teilnehmen.







Berner Zeitung BZ, 3.11.2000, Stefan Aerni

Computer-Tüftler heimsen Preise ein

Auch nach dem Miracle-Debakel bleibt Langenthal eine Hochburg für Computer-Tüftler: Die beiden Gymnasiasten Matthias Geissbühler und Christoph Eggimann haben den Swiss Web Award gewonnen.

Wer wissen möchte, wie eine Dampfmaschine funktioniert oder warum der Benzinmotor Abgase produziert, der geht am besten ins Internet und klickt die Seite "Start your engines!" an. Dort findet man auf diese und noch viele andere Fragen rund ums Thema Motoren und Maschinen eine patente Antwort, multimedial erklärt mit Grafiken, Ton und sogar Animation. Die Website, auf die Motorsportler ebenso abfahren wie interessierte Laien, ist das Werk zweier 19-jähriger Gymnasiasten aus Langenthal: Matthias Geissbühler und Christoph Eggimann haben sie in ihrer Freizeit kreiert und für den internationalen Internetwettbewerb ThinkQuest eingereicht. Dort gingen sie zwar leer aus. Doch mit dem gleichen Projekt haben die jungen Tüftler jetzt den Swiss Web Award gewon-nen (BZ von gestern). Das ist ein Wettbewerb, der Jugendliche dazu animieren soll, lehrreiche Internetseiten zu gestalten. Finanziert wird dieses Förderprojekt für Computertalente durch das Migros-Kulturprozent.

Nicht erwartet

"Komplett überrascht" sei er gewesen, gesteht Matthias Geissbühler. Auch am Tag nach der Siegerehrung in der Zürcher Kanzlei-Turnhalle kann er es noch nicht richtig glauben. "Wir haben zwar viel Zeit in diese Homepage investiert, aber dass es diesmal reichen würde" Dazu muss man wissen: Die beiden Langenthaler sind in der Welt der Bits und Bytes keine unbeschriebenen Blätter. So hatte Matthias Geissbühler schon Anfang Jahr den ersten Preis eines nationalen Computercamps gewonnen (die BZ berichtete). Und auch 1999 beteiligten sich beide am ThinkQuest-Wettbewerb: mit einer Website, auf der fortlaufend die Zahl der Weltbevölkerung aufaddiert wurde und auf der sich die eigene Lebenserwartung errechnen liess. Verkehrte Welt: Damals heimsten die zwei Langenthaler im internationalen Wettbewerb eine "honourable mentioned" (ehrenhafte Erwähnung) ein, kamen mit derselben Site im nationalen "Swiss Web Award" aber nur gerade auf den 4. Platz. Darum ist jetzt die überraschung umso grösser. Am Erfolg der beiden Oberaargauer mitgewirkt hat am Rande auch die 17-jährige Dominikanerin Tiana Lucie. Denn eines der Kriterien im internationalen ThinkQuest-Wettbewerb ist die weltumspannende Zusammenarbeit. "Aber", gesteht Matthias Geissbühler, "ich bin noch gar nicht dazu gekommen, ihr zu mailen, dass wir hier in der Schweiz mit unserer Site einen Wettbewerb gewonnen haben."

Bereits eigene Firma

Obwohl die Langenthaler Programmiertalente neben der Schule bereits eine eigene Webdesign-Firma betreiben, sehen die beiden ihre Zukunft nicht in der virtuellen Welt: Beide wollen dereinst an der ETH Lausanne Mikrotechnik studieren.







Brückenbauer Nr. 45, 07.11.2000 , Michael West

Mit Volldampf ins Internet

Zwei Teenager aus Langenthal haben mit einer raffinierten Internet-Seite über Dampfmaschinen und Benzinmotoren den Swiss Web Award 2000 gewonnen.

Mächtige Zahnräder greifen ineinander, Kolben stampfen, Dampf zischt. Wer im Internet die Seite «Start Your Engines!» besucht, wird in die Geburtsstunde der Verbrennungsmotoren zurückversetzt und lernt längst verstorbene Erfinder wie James Watt oder Rudolf Diesel kennen. Die Internet-Seite selber ist allerdings auf dem neusten Stand der Cybertechnik: Unterhaltsam und anschaulich führt sie in ein kompliziertes Thema ein.

Die beiden 19-jährigen Schüler Matthias Geissbühler und Christoph Eggimann aus Langenthal haben die Seite zusammen mit einer Schülerin aus der Dominikanischen Republik erschaffen. Nun freut sich das Team darüber, dass seine Website so perfekt wie ein Hochleistungsmotor funktioniert. «Es macht mir Spass, wenn ich mich durch die fertige Seite hindurch klicke und nirgendwo einen Fehler entdecke», sagt Christoph Eggimann.

Letzte Woche wurde die Arbeit des Teams nun belohnt: Es gewann den ersten Preis bei der Verleihung der Swiss Web Awards. Diese Schweizer Internet-Auszeichnungen werden im Rahmen des weltweit ausgeschriebenen Internet-Jugendwettbewerbs ThinkQuest jährlich vergeben. Diesmal haben 150 Jugendliche aus allen Schweizer Landesteilen mitgemacht.

Beim Wettkampf um die Swiss Web Awards wurden unter anderem auch Internet-Seiten über die rätselhafte Welt der Insekten und über Multikulturalität ausgezeichnet. Die Überwindung kultureller Grenzen ist ein Hauptziel von ThinkQuest: Viele der Schweizer Teams arbeiteten auch diesmal mit Partnern auf anderen Kontinenten zusammen, mit denen sie nur via E-Mail in Kontakt standen.







Brückenbauer Nr. 4, 23.1.2001 , Michael West



(...) Dampf zischt, und riesige Zahnräder greifen ineinander. Auf der Internet-Seite von Matthias Geissbühler und Christoph Eggimann geht es um Dampfmaschinen und Benzinmotoren. Ausgerechnet mit einer Seite über altmodische Antriebstechnik brillieren die zwei Gymnasiasten im Cyberspace. Die beiden 19-Jährigen haben damit den Swiss Web Award gewonnen, der im Rahmen des weltweiten Internet-Wettbewerbs ThinkQuest verliehen wird.

Matthias und Christoph gehören zu einer virtuellen Gemeinschaft, die immer grösser wird. Schon 50000 Jugendliche aus aller Welt haben bei ThinkQuest mitgemacht. Bei dem globalen Wettbewerb erschaffen Kinder und Teenager lehrreiche Websites zu Themen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. Sie kämpfen um internationale Auszeichnungen und um nationale Preise wie die Swiss Web Awards.
(...)